WordPress 7.1.1 – das nächste Sicherheits-Update
In der letzten Woche wurde WordPress 7.1.1 veröffentlicht. Das erste kleine Patch-Release zu WordPress 7.1 bringt nicht nur über 30 Fehlerbehebungen, sondern hat auch wieder ein paar Sicherheitsverbesserungen im Gepäck.
WordPress 7.1.1 Wartungs- & Sicherheitsrelease →
Wie schon in einem der vorherigen Updates wird auch hier wieder eine Lücke geschlossen, die über eine komplizierte Verkettung von kleineren Schwachstellen, eine Remote-Code-Execution (RCE), also das Ausführen von Code aus der Ferne, erlaubt. Mein Kollege Chazz Wolcott erklärt den Mechanismus im Patchstack-Blog.
Ein neues Standard-Theme
Seit 2010 hatte WordPress in den meisten Jahren ein aktuelles Standard-Theme, das bei neuen Downloads des CMS enthalten war und ein wenig eine Doppelrolle erfüllt hat. (Vor 2010 gab es für mehrere Jahre das Kubrik-Theme als Standard, das aber bei Weitem nicht so aktiv gepflegt wurde.)
Einerseits war es eben der Standard, der für neue Websites nach der Installation aktiv war. Zum anderen war es meistens auf der Höhe der Zeit, was aktuelle neue WordPress-Features angeht. Diese Themes waren, angefangen bei Twenty Ten, jeweils nach dem Jahr benannt, für das sie gemacht waren.
WordPress 7.2 könnte im Dezember mit dieser Tradition brechen. Statt eines neuen Themes der Twenty-Reihe soll das neue Standard-Theme „Ipsum“ mit WP 7.2 ausgeliefert werden.
Als minimalistisches Blog-Theme dürfte es an die Tradition von Twenty Twenty-Five anschließen, das dafür auch ein paar sehr schicke Designs mit an Bord hatte. Hoffentlich sind sie bei Ipsum etwas weniger versteckt.
Warum eigentlich noch WordPress?
Seit Jahren gibt es mehr als genug Alternativen zu WordPress auf dem Markt. Aber spätestens seit dem Einzug von „KI“ hört man die Fragen häufiger – von den fürchterlichen LinkedIn-Meinungsstücken mal ganz zu schweigen.
Umso erfrischender finde ich da, dass sich in der letzten Woche gleich zwei Agenturen zu diesem Thema positioniert haben. Warum (und wie) sie mit WordPress arbeiten, erklärt kulturbanause aus Berlin. Die amerikanische Agentur WebDevStudios erklärt in einem Beitrag derweil, warum es sich lohnt auf ein CMS (wie WordPress) zu setzen und welche Funktionen verloren gehen, oder zumindest neu erfunden werden müssen, wenn statt eines CMS einfach eine „KI“-generierte Website zum Einsatz kommt.
kulturbanause: Warum wir WordPress einsetzen – und wie wir damit arbeiten →
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