WordPress 3.5 final erschienen

Nach vielfachen Entwicklungs- und Testrunden ist WordPress in finaler Version 3.5 erschienen. Hier im WP LETTER wurde bereits auf alle Änderungen hingewiesen und teilweise detailliert eingegangen. Die relevantesten Features noch mal im Schnelldurchlauf:

Der neue Media Manager – das ist DIE Funktion, die mich am meisten begeistert hat. Beim Upload der Dateien direkt über einen Artikel, zeigt sich der Uploader in ganz neuen Kleidern: Frisch, platzsparend, multifunktional. Aber nicht nur das Aussehen ist anders, auch die Technik hinter dem Layer wurde vollständig modernisiert. Es war noch nie einfacher, Bilder zu einer Galerie zu bündeln.

In der Mediathek selbst versteckt sich noch der „alte“ Uploader. Dafür bekommen hochgeladene Anhänge (= Attachments) eine vollwertige Bearbeitungsseite – analog zu Beiträgen und statischen Seiten. Nett: Wurden Anhänge über einen Artikel hochgeladen und sind somit verknüpft, erhalten sie anpassungsfähige Permalinks zugewiesen. Das ist besonders für die Suchmaschinenoptimierung von Relevanz.

Eine weitere Neuerung in Verbindung mit SEO: Vor WordPress 3.5 musste jedes hochgeladene Bild mit einem Alternativtext versehen werden, wenn der Text mit wichtigen Keywords als alt-Attribut ausgegeben werden sollte. Hat man versäumt das Feld für den alternativen Text auszufüllen, hat WordPress die Bildausgabe mit einem leeren alt=““ versehen. Für Bild-SEO spielt der Alternativtext jedoch eine gewichtige Rolle.

WordPress 3.5 ist schlauer geworden und nutzt den aktuellen Medientitel für vergessene Alternativtexte. Als Blogger sparrt man also enorm Zeit, da kein weiteres Eingabefeld mit identischen Werten (Titel = Alt) ausgefüllt werden muss.

Beim Einfügen der Medien in Beiträge verzichtet WP 3.5 auf die Ausgabe des HTML-Attributs title. Als Ausgleich, wahrscheinlich.

Und wo wir schon beim Thema SEO und Mediathek sind: Seit wpSEO 3.0.5 können einzelne Anhänge mit benutzerdefinierten Metawerten (Titel, Beschreibung etc.) versehen werden – dafür stellt das SEO-Plugin entsprechende Eingabefelder zur Verfügung.

Interessantes zum Thema WP 3.5, auch für Developer:

Über die automatische Update-Funktion im Blog kann WordPress 3.5 per Knopfdruck aufgespielt werden. Ein Backup vorab sollte wie immer nicht fehlen.

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Update für WordPress iOS App

Automattic hat die WordPress App für iOS in Version 3.3 lanciert. Der Schwerpunkt der Aktualisierung liegt bei akustischen Effekten: Viele der App-Aktionen wurden mit Sounds versehen, um die Ausführung der Funktionen zusätzlich zu bestätigen.

Musikeffekte sind nicht wirklich ein Grund für Updates. Doch Entwickler haben über 20 Fehler korrigiert und auf dem iPad mini sieht die Anwendung ebenfalls fehlerfrei aus.

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Chrome App für das Statify Plugin

Das Datenschutz-konforme Statistik-Plugin für WordPress Statify hat eine weitere bedeutende Aktualisierung erfahren:

JavaScript-Tracking. Das Plugin beherrscht nun die Technik, die von Caching-Plugins zwischengespeicherten Blogseiten zuverlässig zählen zu können. Für diesen Zweck hat Statify eine Option für die Aktivierung des JavaScript-Snippets implementiert bekommen. Ist in WordPress also ein Caching-Plugin wie Cachify installiert, so kann der Besucherverlauf mittels JavaScript aufgezeichnet werden. Die Funktion ist via Auswahlbox ein- und ausschaltbar.

App für Chrome-Browser. An Blogger und Administratoren mit mehreren WordPress-Projekten richtet sich diese Neuentwicklung: Statify App für Chrome. In einem einzigen Browser-Tab bildet die App für Chrome verknüpfte Statistiken gewünschter WordPress-Installationen ab. An einer Stelle gesammelt. So kann der Morgen mit dem Aufruf der Statify Chrome App beginnen: Alle Besucherzahlen auf einen Blick, ohne sich in jeweiligen Admin-Bereichen anmelden zu müssen. Zeitsparend und kompakt.

Informationen zum Plugin-Update und der Chrome App im Online-Handbuch.

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MyMail: Newsletter aus WordPress heraus

Für WordPress-Betreiber, die einen eigenen Newsletter verschicken, jedoch nicht auf externe Dienstleister wie MailChimp setzen wollen, gibt es eine Alternative als Plugin: MyMail. Die WordPress-Erweiterung ist sehr mächtig und funktionsreich. Nur um einige der Stärken aufzuführen:

  • Statistiken mit Öffnungs-, Klick- und Abbestell-Werten
  • Regionale Auswertungen
  • Geplanter Versand
  • Autoresponder
  • Webversion der Newsletter-Ausgaben
  • WYSIWYG Editor
  • Versand via SMTP
  • Import und Export der Abonnenten

Der Entwickler stellt eine funktionierende Demo des Newsletter-Plugins zum Ausprobieren bereit. Der Preis ist nicht wirklich hoch, liegt bei 25 USD.

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WordPress Boilerplates fertiggestellt

WordPress Widget Boilerplate und WordPress Plugin Boilerplate erreichen den finalen Stand und sind jeweils in Version 1.0 öffentlich zugänglich. Beide Bibliotheken liefern „Best Practices“ für die Programmierung von WordPress-Applikationen und dienen als perfekte Vorlage für Eigenumsetzungen.

Der Sourcecode ist durchgehend mit Kommentaren versehen, um den Einstieg und das Verständnis zu erleichtern.

required+ Foundation Parent Theme

Professionellen Frontend-Entwicklern ist das Foundation-Framework von ZURB sicherlich ein Begriff. Die Open-Source-Initiative verspricht eine rasche Umsetzung (Rapid Prototyping) von dynamischen Layouts (Flexible Grid). Auf Basis von Foundation wurde das required+ Foundation Parent Theme für WordPress geschaffen, welches auf die Vorteile des Frameworks aufbaut und dabei möglichst viele Mobile Endgeräte bedient.

Shortcodes, Templates, Optionen, Handbücher – alles was das Blogger-Herz begehrt. Dazu noch kostenlos und zum Mitentwickeln auf GitHub.

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Zustand der Plugins als Qualitätsfaktor

Eine interessante Idee verfolgt das WordPress-Plugin Plugin Compatibility Reporter. Der „Reporter“ verbessert die Qualität der auf WordPress.org gehosteten Erweiterungen: Im eigenen Blog installierte und aktivierte Plugins werden nach einer unterbrechungsfreien Woche seit der Installation (der Zeitraum ist variabel) automatisch bei WordPress.org als funktionell gemeldet. Alternativ können eingesetzte Plugins auch manuell als „lauffähig“ oder „kaputt“ gekennzeichnet werden.

Durch solche Meldungen profitiert die Community, da auf diese Weise nicht störungsfrei laufende Erweiterungen als solche prompt erkannt werden.

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Neue Spam-Welle erreicht Deutschland

Ach was wäre unser Blogger-Leben ohne Spammer. Spannungslos? Einseitig? Immer wieder aufs Neue schaffen ausgeklügelt formulierte Spam-Kommentare an Antispam-Lösungen vorbei zu kommen. Ist auch kein Wunder, schließlich steckt eine wohlhabende Industrie dahinter.

Letzte Woche wurde eine neue Spam-Welle an WordPress-Kommentaren bekannt: Zufallsgenerierte Zeichen à la VglhXCpkyjOuSOkwLw 4873 in jedem Feld. Dennoch lässt sich Spam dieser Sorte nach einem eindeutigen Muster erkennen. Die frisch erschienene Aktualisierung des Antispam Bee Plugins bringt genau diese Erkennung in Form der Option „Reguläre Ausdrücke anwenden“ mit.

Zusätzlich kann das Plugin um benutzerdefinierte Antispam-Filter erweitert werden, indem Reguläre Ausdrücke auf Kommentarfelder angewendet werden. So sind Anwender – die sich mit RegExp auskennen – in der Lage, eigene Muster zu definieren und somit den Funktionsumfang der Antispam-Lösung zu erweitern.

Das Update auf Antispam Bee 2.5.3 ist via Auto-Update verfügbar.

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Mit WordPress Settings API arbeiten

Mithilfe eines einfachen WordPress-Theme verdeutlicht Tom McFarlin den Umgang mit WordPress-eigener Schnittstelle, die für native Darstellung und Verwaltung von Einstellungen zuständig ist.

Insgesamt acht Tutorials begleiten die Präsentation über WordPress Settings API. Jetzt in aktualisierter Fassung.

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Justierung der Textgröße durch Leser

Das Werkzeug für die manuelle Steuerung der Schriftgröße durch den Leser verschwindet zunehmend aus modernen Webseiten. Als Betreiber einer Website ist man fest davon überzeugt, genau die richtige – also perfekt lesbare – Schriftgröße für Artikeltexte gewählt zu haben. Zudem besitzt der Betrachter die bequeme Möglichkeit, im Browser den Zoom-Regler zu beanspruchen.

Ein Tutorial auf Wptuts+ demonstriert die Implementierung solch einer Umschaltung in/für WordPress. Das Ergebnis: Veränderung der Textgröße per Klick.

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