Keine Größenangaben bei Bildeinbindungen

Beim Einfügen grafischer Medien in den Artikeltext erweitert WordPress das Bildelement um die ermittelte Größe – also die Attribute width und height. An sich eine praktische Sache, da dem Browser auf diesem Weg die Bildabmessung kommuniziert und die Ladezeit dadurch beschleunigt wird. Diesen Punkt führt PageSpeed ebenfalls als Performance-Vorteil auf.

Soll auf die Injizierung der Attribute verzichtet werden (ob wegen Angaben im CSS oder der Einbindung von HiDPI-Grafiken), so übernehmen zwei WordPress-Hooks die Aufgabe der Löschung und extrahieren die Werte aus dem Image-HTML-Tag.

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Antispam Bee 2.4.5: Was kommt?

Nach vielen langen Diskussionsrunden und Nutzeranfragen musste ich als Entwickler des Antispam-Plugins aktiv werden und die Seite mit Optionen überarbeiten. Warum?

Seit Jahren wird der Funktionsumfang der WordPress-Erweiterung ausgebaut. Auch das Layout der Einstellungen gehört dazu und wird aus Gründen der Usability periodisch umgestaltet. Die aktuelle Fassung der Optionsseite beinhaltet drei umschaltbare Tabs, die in sich gruppierte Einstellungen verbergen.

Die Herausforderung. Scheinbar war vielen Nutzern die Systematik und die Verfügbarkeit der Tab-Bereiche im oberen Teil der Seite nicht wirklich bewusst, so dass die Mehrzahl der Optionen niemals entdeckt, geschweige von aktiviert wurde. Das spiegelte sich wiederum an der Qualität der Spam-Erkennung. Und das brachte mir eine Vielzahl an Support-Anfragen. Weniger habe ich Lust auf undankbare E-Mails, vielmehr würde ich innovative Dinge entwickeln und integrieren.

Also ran an den Pinsel und die Optionsseite auf Grund auf neu gestalten. Verständlich und übersichtlich soll sie werden. Und mit der Gewichtung auf die Einfachheit – nicht so Grafik-lastig wie das Jetpack Plugin es anstellt. Ebenfalls wichtig: Alle Optionsmöglichkeiten befinden sich auf einer Seite – ohne etwas umzuschalten. Alles auf einen Blick.

So etwas als Ziel zu haben ist vielleicht bei Plugins mit wenigen Einstellungen trivial umzusetzen. Antispam Bee glänzt mit über 20 Optionskombinationen, die verständlich und zugleich platzsparend auf einer Single-Seite untergebracht werden wollen. Eine Kunst für sich. Nach zahlreichen Abenden und mehreren Gestaltungsversuchen wurde die präferierte und von Testnutzern für optimal befundene Variante in HTML/CSS umgesetzt und mit WordPress verknüpft.

Simple. Responsive. Das Layout baut sich aus drei flexiblen Spalten zusammen, die sich je nach Fensterbreite nebeneinander anreihen. Die Zielsetzung war es, die komplette Breite des Fensters produktiv zu beanspruchen. Nutzer mit einer großzügigen Auflösung profitieren vom neuen Design also doppelt.

Mehrere Optionen weisen nach der Aktivierung weitere Eingabefelder auf. Diese klappen sich erst bei Bedarf auf, um im inaktiven Zustand nicht unnötig Platz zu verbrauchen.

Obwohl das Antispam Bee Plugin über eine Online-Dokumentation verfügt, kaum einer hat da reingeschaut. Diese Tatsache als Grundlage genommen, wurden alle Optionsbeschriftungen im Plugin komplett überarbeitet und in verständlicher, ausführlicher Form neu gesetzt. Entsprechend muss das Online-Handbuch jetzt an die neuen Bezeichnungen angepasst werden.

Ersatz für Project Honey Pot. Eine weitere Neuerung in der kommenden Version: Der Antispam-Filter Project Honet Pot fliegt aus dem Plugin raus. Der Grund: Für die Nutzung setzte der Dienst einen kostenlosen, aber registrierungspflichtigen API-Schlüssel voraus. Nach Dialogen mit Plugin-Nutzern hat sich herausgestellt, dass Menschen nicht bereit waren, sich dort zu registrieren. Auch dann nicht, wenn dadurch definitiv mehr Spam erkannt wird.

Also musste eine Alternative her, die genau so gut ist, jedoch keine Anmeldung voraussetzt. Ich wurde fündig: http://opm.tornevall.org ist die öffentliche Spammer-Datenbank, auf die sich Antispam Bee ab sofort bezieht. Wie auch bis dato werden dabei keine Blog-Daten gespeichert oder übertragen. Allein die lose IP-Adresse wird in gedrehter (!) Form zur Abfrage genutzt. Auf die Anfrage teilt der Dienst unkompliziert mit, ob die übergebene IP-Kennung woanders bereits zu Spam-Aktivitäten genutzt wurde. Nicht mehr und nicht weniger. Keine Hexerei, keine versteckten Übergabeparameter. Dafür äußerst effektiv. Wer die Funktion dennoch für Datenschutz-bedenklich hält: Es ist eine ein- und ausschaltbare Funktion.

Für ein erstklassiges Antispam-Plugin. Eigentlich muss ich das alles gar nicht machen. Das kostenlose und werbefreie Plugin funktioniert wunderbar. Als Anwender muss man sich mit dem Tool  auseinander setzen und die bereits erwähnte Doku konsultieren. Ich habe mir dennoch Zeit genommen, die Benutzerführung zu perfektionieren und die Leistung der Antispam-Lösung erneut zu steigern. Auch wurde Geld aus wpSEO Einnahmen in die Hand genommen, um eine Kleinigkeit umzusetzen, die für mehr Qualität im Plugin sorgt.

Das war’s vorerst von der Entwicklungsfront. Das Update ist für diese Woche geplant (sobald die Doku überarbeitet ist) und wird im WordPress-Administrationsbereich automatisch verteilt.

Beschwerdemanagement für Kommentare

Wo wir schon beim Thema Kommentare & Spam sind: Das Plugin Safe Report Commentsfügt jedem Kommentar einen zusätzlichen Link hinzu, über den Blog-Leser einzelne Kommentare als störend bzw. unangemessen melden können.

„Beschwert“ sich jemand über einen Kommentareintrag, so wird dieser in die Moderation befördert und verbleibt dort so lange, bis ein Administrator diesen gesichtet hat. Alles in Ordnung? Ab dann gilt der Kommentar als „sauber“ und kann keine Beschwerden mehr über sich ergehen lassen.

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Kontaktformulare für WordPress

Ob aus Spamgründen oder weil Kunden drauf bestehen: Kontaktformulare kommen weiterhin gern und oft zum Einsatz. Auch in WordPress-Blogs. Ob man als Blogger auf Fertiglösungen setzt oder die Hand selbst anlegt, bleibt jedem frei überlassen.

Anbei drei Tutorials und fertige Skripte zum Einbinden und Experimentieren.

Infinite Scrolling im Blog integrieren

Infinite Scrolling, also das unendliche Scrolling einer Webseite, ist heutzutage ein Hype. Diese Art der Inhaltsdarstellung kommt bei Lesern gut an, da dadurch das lästige Blättern innerhalb der Archive entfällt. Google+ und andere Social Media Dienste servieren ihren Content nicht anders.

Das Infinite Scroll Modul von Jetpack bereichert jeden beliebigen WordPress-Blog um diese Funktionalität. Allerdings reicht die Aktivierung des Plugins dafür nicht aus. Je nach Zielsetzung sind zahlreiche Anpassungen an Theme-Templates erforderlich.

Die beiden aktuellen Tutorials helfen dem Blogger, Infinite Scrolling mit eigenem Theme zu verknüpfen bzw. in Betrieb zu nehmen.

blogVault erstellt und importiert Backups

Vor Wochen hatte ich einen Vortrag über Sicherheit, Verschlüsselung und Backups in Mac OS gehalten. Am Ende der Session war ich erstaunt, wie viele Menschen sich überhaupt keine Gedanken über die Sicherung des Systems machen. Merke: Nachhinein ist man immer schlauer. Doch es ist meist zu spät.

blogVault erstellt automatisch und periodisch ein Abbild jeder gewünschten WordPress-Installation. Über Wiederhestellungspunkte kann ein bestimmter Stand der Daten zurückgeholt werden – unkompliziert per Knopfdruck.

Ab €9 pro Monat gehen Tarife bei blogVault los. Wer sich beeilt und registriert, kann den Backup-Service 60 Tage lang unverbindlich ausprobieren.

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Plugin-Dateien prüfen lassen

Wirklich brauchbar ist der neue Plugin File Doctor – vor allem für Plugin-Entwickler nützlich. Der Online-Doktor analysiert hochgeladene Plugin-Dateien auf abgelaufene (= deprecated) WordPress-Funktionen. Nach dem Abschluss der Diagnose listet das Tool verdächtige Funktionen auf. Zudem wird die WordPress-Versionsnummer quittiert, unter der das Plugin mit diesen Funktionen fehlerfrei zu funktionieren scheint.

Der Plugin-Entwickler kann ruhig in den Feierabend, wenn der Plugin File Doctor die Erfolgsmeldung „Hooray, no deprecated functions in the source!“ bringt. Gute Arbeit also!

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