WordPress Performance als Kindle eBook

Aus Kundenreaktionen weiß ich, dass sich kaum ein Blogger die Installation und Einrichtung eines Caching-Plugins zutraut. Zu komplex ist die Inbetriebnahme, zu viele Stolpersteine können sich ergeben. Dabei verfügt nahezu jedes ausgereifte Plugin über eine Hilfeseite mit Hinweisen und Tipps, die den Nutzer bei der Bedienung des Tools unterstützen.

Auch Cachify besitzt eine Seite mit ausführlicher Dokumentation. Und weil jede Funktion dort sehr detailliert beschrieben ist, blickt kaum ein Leser durch den Wald an Codezeilen und Beschreibungstexten. Kein Wunder also, dass Anfänger an der Installation des Caching-Plugins scheitern und nicht wirklich weiter kommen.

Meine innere Stimme sagte mir: Eine Besserung muss her. Doch da steht man als App-Entwickler und Autor eines Online-Handbuches vor dem Dilemma: Wie den Funktionsumfang einer Software dokumentieren, sodass alle Optionen und Möglichkeiten ausführlich, aber dennoch verständlich dargelegt sind? Eine Lösung musste also her.

Gesagt, getan. Das speziell für Amazon Kindle verfasste eBook setzt sich folgendes Ziel: Caching als Technik zur Performance-Optimierung von WordPress-Blogs unkompliziert und anschaulich darstellen. Ein ganzer Kapitel begleitet die Installation, Aktivierung und Justierung des Caching-Plugins Cachify. Sehr ausführlich, aber durchaus Einsteiger-freundlich werden die verfügbaren Caching-Methoden vorgestellt und untereinander verglichen. Online verknüpfte Snippets eignen sich wunderbar zum Copy&Paste.

Weitere Kapitel des digitalen Buches verdeutlichen, wie der Cache auf Seite des Browsers manipuliert werden kann. Auf diese Weise können Ladezeiten der Blogseiten weiter gesenkt werden. Zahlreiche Tipps & Tricks rund um WordPress-Performance runden das Thema ab.

Insgesamt richtet sich das eBook an Blogger, die ihre Blogseiten beschleunigen wollen. Jedoch ohne Änderungen am Theme vornehmen zu müssen. Ist alles wie beschrieben installiert und eingerichtet, ist ein Geschwindigkeitsgewinn von bis zu 70 Prozent möglich.

Das mit „WordPress Performance: Beschleunigung der Blogseiten durch Caching“ betitelte eBook wurde liebevoll und exklusiv für Nutzer eines Amazon Kindle entworfen: kaum Grafiken, kaum Code, kaum Buzzwords. Dafür mehr Übersicht, mehr Lesbarkeit, mehr Verständnis. Für 2,99 Euro direkt bei Amazon zu beziehen. Freue mich über jede Rezension.

Schicke Galerie-Plugins für WordPress

Falk Hedemann hat – seiner Meinung nach – die fünf schönsten WordPress-Galerie-Plugins evaluiert und auf Seiten des t3n Magazins samt Feature-Set vorgestellt. In die enge Auswahl kamen folgende Erweiterungen:

  • NextGEN Gallery
  • Grand FIAGallery
  • Polaroid Gallery
  • Lightbox Gallery
  • Lazyest Gallery

Blogger, die für eigene Bilder eine einfache Lightbox benötigen, werden bei Thomas Scholzfündig: Thickbox in WordPress mit sehr wenigen Zeilen Code aktivieren und nutzen.

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Responsive- und Retina-Themes

Eine andere Sammlung präsentiert Alana Riley auf noupe.com: Hochwertige WordPress-Themes mit der Unterstützung für die Retina-Auflösung und/oder das Responsive-Design. Es handelt sich dabei ausschliesslich um Premium-Themes, deren Preis sich um $40 bewegt.

Alternativen? Ein kostenfreies Responsive-Theme ist beispielsweise Touchfolio mit dem Support für Videos, Galerien und Gesten.

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Transparenz bei Plugin-Bewertungen

Dass jedes Plugin im offiziellen Plugins-Verzeichnis auf wordpress.org eine Bewertung verpasst bekommen kann, ist für viele Blogger keine Entdeckung: Eine Bewertung bis zu 5 Sternen kann abgegeben werden, die dann in die Gesamtgewichtung eines Plugins einfliesst und in der Sidebar abgebildet wird.

Neuerdings wurden die Beschreibungsseiten der WordPress-Erweiterungen in Hinsicht der Bewertungstransparenz ausgebaut. Dabei diente der Online-Händler Amazon als Vorbild und so werden gesammelte Bewertungen aufgesplittet dargestellt. Ab sofort erkennen Besucher der Pluginseiten, wie oft Stimmen für die Bestnote abgegeben wurden. Ebenfalls für 4, 3 und 2 Sterne. Die Anzahl der total unzufriedenen Nutzer kommt ebenfalls deutlich zum Vorschein. Cachify als Beispiel.

Praktische Sache das. Auch wenn unzufriedene Benutzer statt einer negativen Bewertung lieber eine E-Mail mit dem Sachverhalt an den Entwickler schreiben sollten. Doch es gibt noch Trolle, Neider und andere Genossen, die Bewertungen bewusst nach unten manipulieren.

Pagination-Slug-Änderung: page > seite

Wenn der komplette Blog samt Theme in Deutsch ist, warum nicht Permalinks in deutscher Sprache halten? WordPress nutzt in Permalinks z.B. bei Kategorien, Schlagwörtern und Blätterseiten bestimmte Trenner (= Slugs) (category, tag, page), die sich leider nicht übersetzen lassen.

WordPress 3.1 vorausgesetzt, kann eine Änderung des Trenners durchgeführt werden. Aber nicht in den WordPress-Einstellungen, vielmehr führt das Plugin T5 Page to Seite die Umbenennung von /page/ nach /seite/ durch. Auf identische Weise kann die Modifizierung für Kategorien & Co. angeschoben werden. Siehe dazu die Eigenschaften von WP Rewrite.

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Mehr Sicherheit für Benutzer-Accounts

Ein registriertes Konto im Web ist so sicher wie die hinterlegten Zugangsdaten: „Schwach“ gewählte Passwörter dominieren im Web nach wie vor und öffnen potentiellen Dieben Tor und Tür. Vom Sicherheitsrisiko Mensch sind WordPress-Accounts ebenfalls betroffen. Aus Erfahrung mit Kunden kann ich bestätigen, ein sicheres Passwort gehört eher zur Ausnahme.

Der Thematik Sicherheit widmet sich der Artikel auf WPLift und führt Plugins vor, welche das Anlegen neuer Nutzer-Accounts ausschließlich mit starken Passwörtern zulassen. Pflicht bei WordPress mit mehreren Autoren/Nutzern.

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Weitere Bildgrößen in der Mediathek

Zur Einbindung in den Artikel kann ein hochgeladenes Bild abhängig von Nutzereinstellungen im Bereich Mediathek in vier Abmessungen ausgewählt werden:

  • Miniaturbild
  • Mittelgroß
  • Groß
  • Vollständige Größe

Sind weitere Größen vonnöten, so kann WordPress diverse Variationen der übertragenen Bilder anlegen und innerhalb des Layers zur Auswahl anbieten. Hierfür stellt Pippin Williamson ein smartes Code-Snippet bereit, welches durch die Erweiterung der functions.php oder als Toolbox-Modul in WordPress integriert wird.

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Sticky Posts für Kategorien

Wir alle kennen Sticky Posts: Markierte Beiträge, die in WordPress auf magische Weise „kleben“ bleiben. Der Nachteil der Sticky Posts ist die „geografische“ Einschränkung der Darstellung allein auf/für die Startseite.

Das Plugin Category Sticky Post for WordPress geht einen Schritt weiter und erlaubt eine Einbindung der Sticky Posts in Kategoriearchiven. So können Hinweise oder Promotion-Teaser auf jeder (oder nur der ersten) Kategorieseite positioniert werden. Analoges Plugin: Tag Sticky Post For WordPress

Kostenlos. Erfordert die neuste WordPress-Version. Der Tutorial verdeutlicht die Funktionsweise der beiden WordPress-Plugins.

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Für Entwickler: Datenvalidierung

Jede Nutzereingabe gehört überprüft. Punkt. Ohne Wenn und Aber. Dabei unterstützt WordPress die Entwickler, indem vorgefertigte Funktionen zur Verifizierung bzw. Filterung der Eingabe im Core eingebunden sind. So können Daten je nach Art (Nutzername, Dateiname, Textfeld, E-Mail, Titel etc.) separat behandelt und in gefilterter Form geliefert werden.

Pflichtlektüre für jeden Plugin- und Theme-Entwickler.

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10 of the very best ecommerce themes

Optisch feine E-Commerce-Themes hat Francesco Mugnai in seinem Blog zusammengetragen. Theoretisch müssten nur noch Produkte mit entsprechend gut aussehenden Produktbildern angelegt werden. Fertig wäre der eigene Shop auf WordPress-Basis.

Doch praktisch gesehen, sollten Themes auf die Kompatibilität zum deutschen Recht überprüft und angepasst werden. Für WooCommerce existiert hier ein denkbarer Ansatz.

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