Alte Zöpfe abschneiden: IE11

Im Juli 2021 wird WordPress 5.8 veröffentlicht werden. Zusätzlich zu einigen spannenden neuen Features bringt dieses Update eine wichtige Neuerung: Es wird den Internet Explorer 11 nicht mehr offiziell unterstützen.

Als diese Neuerung noch in der Diskussionsphase war, habe ich hier im Letter schon einmal darüber berichtet und bin bis heute ungebrochen begeistert. Auf der einen Seite setzt dieser Schritt Kapazitäten unter den Core-Entwickler*innen frei. Mussten die Probleme des uralten Browsers bisher bei allen neuen Funktionen – etwa im Block-Editor – stets mitgedacht werden, kann diese Zeit zukünftig für dringend benötigte Verbesserungen – etwa am Block-Editor – eingesetzt werden.

Außerdem muss der Core zukünftig einige Kompatibilitäts-Dateien, sogenannte Polyfills, nicht mehr bei jedem Aufruf laden und spart damit übertragenes Datenvolumen. Das ist nett für einzelne, die von unterwegs auf ihr Backend zugreifen, aber noch netter auf einer globalen Ebene, kostet jedes übertragene Kilobyte doch zusätzlich Energie, was sich über Zigmillionen WordPress-Websites und deren Backend-Aufrufe pro Tag summiert.

Und keine Sorge: am Frontend einer Website ändert 5.8 nichts an der Browser-Kompatibilität. Hier gibt weiterhin das Theme den Takt an, wer eine Website also weiterhin korrekt an Steinzeit-Browser ausliefern will, kann das tun.

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Keine Angst vor Updates

Bleiben wir doch gleich noch einen Moment bei Aktualisierungen. Kirsten Schelper hat sich vergangene Woche all derer angenommen, die sich nicht selbst an Updates wagen. Das Ergebnis dieser Strategie findet sich häufig: Websites mit hoffnungslos veralteten WordPress-Versionen. Plugins und Themes die seit Jahren nicht mehr aktualisiert wurden und nicht selten gravierende Sicherheitslücken aufweisen.

Kirstens Schlagrichtung ist klar: Updates sind wichtig und mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen lassen sich Probleme weitgehend ausräumen.

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Was hat es mit Full-Site-Editing auf sich?

Ebenfalls in WordPress 5.8 wird ein Feature das Licht der Welt erblicken, auf das Theme-Entwickler*innen schon seit (gefühlt) Jahren warten. Das Full-Site-Editing (kurz FSE). Was genau es damit auf sich hat, und welche Funktionen wann zu erwarten sind, hat Ellen Bauer im Elmastudio-Blog zusammengefasst.

Elmastudio: Was bedeutet Full Site Editing (FSE) in WordPress

Wer noch mehr über FSE und die Zukunft von Themes erfahren möchte, kann am 7. Juni zu unserem (online) Meetup in Stuttgart kommen. Ellen und Manuel werden sich dort genau diesem Thema auch nochmal annehmen.

Meetup.com: Full-Site-Editing und Q&A mit Elmastudio

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Ausgezeichnete Arbeit

Mit dem Yoast Care Fund werden immer wieder Menschen bedacht, die sich durch ihren ehrenamtlichen Beitrag zum WordPress-Projekt hervorgetan haben. In der letzten Woche wurde mit Bego Mario Garde wieder einmal ein Deutscher ausgewählt.

Bego wurde von Stefan Kremer vorgeschlagen. Er wird vor allem für seine übermenschlichen Anstrengungen im Support-Forum und seine langjährige Mitarbeit bei der Übersetzung gewürdigt. Wie Stefan es sehr treffend beschrieben hat: Forenaktivitäten auf Begos Profilseite sind selten älter als einige Stunden und die Liste von Übersetzungen, an denen er mitgewirkt hat, ist schier endlos.

Bei Yoast ist anlässlich von Begos Würdigung ein Interview mit ihm erschienen.

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