WordPress 5.7 ist da

Am vergangenen Dienstag wurde ganz planmäßig ein neues Major-Update von WordPress veröffentlicht. Das auf den Namen Esperanza getaufte Update mit der Nummer 5.7 bringt einige unscheinbare Neuerungen mit sich. Neuerungen, die bis auf eine Ausnahme kaum berichtenswert sind, aber als etwas Pflege für bestehende Features gesehen werden können.

Gutenberg wird ein wenig aufgeräumt, einige Blöcke erhalten neue Optionen und Drag & Drop wird etwas einheitlicher. Das Farbschema des Admin-Interfaces wird vereinheitlicht, Lazy Loading für iFrames wird ebenso eingeführt, wie eine neue API zur Manipulation des Robots-Wertes.

Für mich steht das herausragendste Feature aber fest: Der Umstieg von HTTP auf HTTPS wird einfacher. Bisher waren einige gekonnte Karate-Griffe nötig, um WordPress, die Datenbank und alle beteiligten Plugins davon zu überzeugen ab sofort nur noch über gesicherte Verbindungen zu sprechen. Ab WordPress 5.7 lässt sich das Umschreiben auf HTTPS mit einem Button-Klick aus dem Website-Zustands-Bereich heraus erledigen.

 

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CSS-Test-Tools

Iris Lješnjanin hat für Smashing Magazine zusammengefasst, welche Werkzeuge Entwickler*innen dieser Tage zur Vermessung ihres CSS zur Verfügung stehen. Die verschiedenen Tools, die sie dafür zusammengetragen hat, nehmen sich des Themas aus verschiedenen Richtungen an. Manche, wie CSS Stats können einfach auf eine URL losgelassen werden und geben detaillierte Statistiken zu Umfang und Spezifität des Codes aus. Andere wie Project Wallace möchten in einen CI-Prozess eingebunden werden und verstehen sich eher als Chronisten der Entwicklung.

Unterm Strich sollte in Iris‘ Liste für viele Frontend-Entwickler*innen mindestens ein neues und nützliches Werkzeug dabei sein.

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Gutenberg und die responsive Spaltenanzahl

Kirsten Schelper hat einen ungewöhnlichen Artikel veröffentlicht. Darin beschreibt sie ein Problem, für das sie trotz intensiver Analyse bis jetzt noch keine Lösung gefunden hat. Ein dreispaltiges Gutenberg-Layout soll auf großen Displays als drei, auf mittleren (Tablet) als zwei und auf kleinen Displays als eine Spalte angezeigt werden. Gutenberg selbst hat dafür keine Option und gibt leider auch die nötigen CSS-Klassen nicht her.

Dieses Problem kann Kirsten in ihrem Artikel nicht lösen, wendet sich aber an die Leserschaft mit der Bitte um Lösungsvorschläge. Bis jetzt haben sich Florian Brinkmann und Torsten Landsiedel in den Kommentaren zum Beitrag jeweils mit einem eigenen Lösungsansatz zu Wort gemeldet. Beide Ansätze sehen vielversprechend aus und wer weiß, vielleicht gibt es ja noch weitere Lösungsvorschläge?

In jedem Fall ist der Use-Case, den Kirsten skizziert, alles andere als außergewöhnlich und sollte sich eigentlich auch für Laien, die nicht auf das geballte Wissen der Community zurückgreifen können, lösen lassen.

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