Wie gehts weiter mit Full-Site-Editing?

Ich habe an verschiedenen Stellen zu Protokoll gegeben, dass ich mich irrsinnig auf den Start des Full-Site-Editings (FSE) freue. Als nächster Schritt in der Evolution von Themes verspricht der FSE-Ansatz, Themes in der Zukunft super leicht anpassbar zu machen und die Möglichkeiten des Block-Editors auch für Bereiche zu nutzen, die wir in WordPress klassisch nicht mit dem Editor assoziiert haben.

Meine Vorfreude dabei ist durchaus zwiegespalten: auf der einen Seite will mein innerer Nerd endlich alle neuen Möglichkeiten austesten, auf der anderen Seite will mein äußerer Nerd diese Möglichkeiten in realen Projekten einsetzen, ohne die ganze Arbeit in wenigen Monaten nochmal machen zu müssen. Genau in diese Kerbe schlägt auch Fränk Kleins Beitrag. Er hinterfragt den aktuellen FSE-Fahrplan und äußert berechtigte Bedenken, was dessen Umsetzbarkeit und die initiale Version des Full-Site-Editings angeht.

Bei aller Vorfreude, die ich habe, ein empfehlenswerter und bedenkenswerter Beitrag.

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Theme-Desaster?

Auch Torsten Landsiedel macht dieser Tage mit einem Meinungs-Beitrag auf sich aufmerksam. Als langjähriges Comunity-Mitglied äußert er einige sehr interessante Bedenken zur Stoßrichtung der aktuellen WordPress-Entwicklung. Während Entwicklerinnen und Entwickler in den letzten Jahren recht komfortabel mit HTML, CSS, PHP und ein wenig JavaScript über die Runden kamen, hat sich der Tech-Stack, der zur Entwicklung umfänglicher WordPress-Lösungen nötig ist, deutlich erweitert.

Diese und andere kritische Entwicklungen im Theme-Markt macht Torsten dafür verantwortlich, dass kleine Anbieter und Hobbyisten aus dem Markt gedrängt werden und der Markt unter großen Anbietern aufgeteilt wird.

Während ich Torstens Beitrag lese, der in seiner vollen Länge noch weitaus mehr behandelt, komme ich nicht umhin, ihm in vielen Punkten zuzustimmen. Gleichzeitig bin ich mit den Schlüssen, die er aus dem Ganzen zieht, nicht ganz auf einer Linie mit ihm. Ja, der Theme-Markt befindet sich im Moment im Umbruch. Viele der angekündigten Neuerungen sind noch nicht da. Und weder auf sie zu warten noch ohne sie zu starten ist eine besonders verlockende Aussicht. Wenn wir über einen Zeithorizont von einigen Monaten blicken, sehe ich dennoch nicht das Ende eines bunten Theme-Angebots, in dem kleine Anbieter auch weiterhin genauso einen Platz finden wie die großen. Theme-Entwicklung wird sich in der Zukunft deutlich mehr auf das konzentrieren, was sie eigentlich schon immer ausmachen sollte: Gestaltung. Und es besteht in meinen Augen weiterhin der berechtigte Grund zur Annahme, dass die Theme-Entwicklung an sich dann sogar einfacher werden wird.

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Mehr zur WordPress-Performance

Nachdem sich meinem Beitrag zu WordPress’ Performance-Problemen in der vorherigen Woche der Materie eher theoretisch genährt hat, legt Lucy Beer in ihrem aktuellen Artikel – ganz zufällig – nach.

Sie beschreibt, wie ein gängiges Problem, das beim Durchführen des Google-Pagespeed-</em>Tests auftritt, behoben werden kann: „Große Netzwerknutzlasten“. Was super technisch klingt, wird von Lucy auf das Wesentliche heruntergebrochen und in verständliche, nachvollziehbare Schritte gegossen.

Und weil es thematisch schon so schön gepasst hat, haben wir nach kurzer Rücksprache mit Lucy das englische Original ihres Beitrags für KrautPress auf Deutsch übersetzt.

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Neues von Aino

Ellen und Manuel von Elmastudio haben sich in der letzten Woche zu ihren nächsten Plänen rund um ihr aktuelles Theme (und Design-System) Aino zu Wort gemeldet.

Mit ihrem aus Theme und Plugin bestehende Gesamtpaket haben die beiden einen radikalen Neuanfang gewagt und das bisherige Konzept hinter ihren Themes über den Haufen geworfen. Das Projekt, das vollständig auf Gutenberg setzt, ist aktuell komplett kostenfrei auf WordPress.org erhältlich. Als nächsten großen Schritt benennt Ellen ihre neuen Block-Vorlagen, die mit der nächsten großen Version des Aino-Plugins ausgeliefert werden.

Um ihre Arbeit langfristig zu finanzieren, planen die beiden ein Membership-Modell, das mich – im positiven Sinne – ganz nostalgisch an die Zeit hat zurückdenken lassen, in der Justin Tadlock mit ThemeHybrid eine kleine aber sehr aktive Community um sein eigenes Theme-Projekt herum gebildet hat.

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