Überlegungen zum WordPress-Export

Gary Pendergast, ein langjähriger WordPress-Contributor, hat in den letzten Tagen im Rahmen einer kleinen Artikelserie ausgiebig über die verschiedenen Importer-Plugins nachgedacht. Im Admin-Menü einer Website unter Werkzeuge / Daten importieren tummelt sich eine Handvoll Dienste, mit deren Entstehung auch Garys Artikelserie anfängt. Die Pläne, die er in diesem und den folgenden drei Beiträgen ausbreitet, sind vielfältig und sicher ambitioniert. Denn Pendergast geht es nicht nur um kleine Aktualisierungen und Bug-Fixes an den Importer.

Er macht vielmehr erstmal einen Schritt zurück, betrachtet den Ist-Zustand von Import/Export, denkt über die Strukturierung von Daten beim Export und die grundlegende Technik nach. Besonders spannend fand ich zusätzlich seine Gedanken zur Einbindung proprietärer Systeme wie Squarespace und wix.com. Auch deren Benutzerinnen und Benutzer, denen aktuell explizit keine Export-Möglichkeit zur Verfügung gestellt wird, können damit in Zukunft mit ihren Inhalten zu WordPress oder einem anderen Open-Source-System umziehen.

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Gutenberg, Themes und etwas Zukunft

Ein weiterer Teil der „Zukunft von Themes“, auf die ich seit Jahren warte: demnächst wird WordPress auf eine theme.json-Datei in Themes achten und mit ihr das Verhalten des Block-Editors steuern.

Das Konzept und dessen aktuelle Umsetzung hat sich Florian Brinkmann genauer angesehen und mir mit seinem Artikel noch mehr Lust auf die Zukunft gemacht. Während es aktuell mindestens kompliziert ist, zum Beispiel die Darstellung von Kontrollelementen an Blöcken zu beeinflussen, soll das zukünftig mit wenigen Zeilen Code in dieser neu vorgeschlagenen Datei möglich sein.

Warum mich dieses Detail so begeistert? Ganz einfach. Durch das Setzen klarer Leitplanken im Gutenberg-Interface können auch Anwenderinnen und Anwender ohne jahrelange Erfahrung gute Websites bauen. Immer vorausgesetzt natürlich, dass sie von erfahrenen Entwickler/innen und Designer/innen ein durchdachtes Theme in die Hand gedrückt bekommen.

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WordPress 2021 - das Big Picture

Josepha Haden, Executive Director des WordPress-Projekts, hat ein Update zur Projekt-Roadmap für 2021 veröffentlicht. Weiterhin steht das Full-Site-Editing ganz oben auf der Liste. Josepha erwartet einen Prototyp im April und geht von einer Veröffentlichung der ersten FSE-Version mit WordPress 5.8 im Juni aus.

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WordPress-Fehleranalyse

Einen kleinen Rundumschlag zur Analyse von Fehlern in WordPress liefert Bernhard Kau in seinem Blog. Nach einem ersten kurzen Ausflug in die wp-config.php-Datei geht er noch etwas genauer auf die Möglichkeiten ein, durch das Verändern des Debug-Levels in PHP zu beeinflussen, welche Arten von Fehlern tatsächlich Berücksichtigung finden sollen.

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