AMP bekommt die Krallen gezogen

Seit der Einführung von Googles AMP genanntem Standard für schnelle Websites, waren die Meinungen dazu gespalten. Vereinfacht gesagt wollte Google mit dem Neuerfinden von HTML Websites schneller machen, in dem alles, was in klassischen Settings zu Performance-Problemen geführt hat, ausgeschlossen werden sollte. Das hat funktioniert, lässt sich mit ein wenig Disziplin aber auch mit einfachem HTML bewerkstelligen.

Zusätzlich wurden AMP-Seiten in Googles Ranking aber auch stark bevorzugt und teilweise in besonderen Formaten angezeigt. Mindestens der dieser letzte Punkt hinterlässt bisher einen faden Beigeschmack, zwingt Google den eigenen Standard allen Publishern doch so zumindest implizit auf und wirft all seine Marktmacht im Suchmaschinenmarkt in die Waagschale. Aktuell strengt die Europäische Kommission eine kartellrechtliche Untersuchung gegen Google an. Nun hat der Suchmaschinenriese vergangene Woche bekannt gegeben, dass genau diese Bevorzugung von AMP in Suchergebnissen im Frühjahr 2021 ein Ende finden soll. Wie sich das auf die Zukunft des AMP-Standards auswirken wird, bleibt abzuwarten.

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Die jährliche WordPress-Umfrage

Es ist mal wieder Zeit für die jährliche WordPress-Umfrage. Die offizielle Umfrage, die seit einigen Jahren immer im Spätherbst ansteht, richtet sich an alle Menschen, die WordPress nutzen, damit spielen, arbeiten oder basteln. Ziel der Übung ist es, dem WordPress-Projekt einen genaueren Überblick darüber zu geben, wer die Software wie benutzt und in welche Richtung sich das Ganze entwickelt.

Wie auch schon im letzten Jahr gibt es im Anschluss noch eine Umfrage für alle, die in der einen oder andere Funktion am WordPress-Projekt, also am Open-Source-Projekt mitgearbeitet haben. Wer sich hier mit den teils recht tiefgreifenden Fragen nach sexueller Orientierung, Bildungshintergrund und ähnlichem stört, kann beruhigt sein: auch mit einzelnen unbeantworteten Fragen, kann die Umfrage weiter fortgesetzt werden.

Blick auf den WordPress-Marktanteil

Zwei mal im Jahr schaut sich Joost de Valk die Marktanteile der größten Content-Management-Systeme an, kommentiert deren Wachstum oder ihr Schrumpfen und ordnet das Ganze in das aktuelle Weltgeschehen ein.

Nach den Zahlen von W3Tech, die de Valk als Grundlage nimmt, konnte WordPress im vergangenen Jahr um 4,2 Prozentpunkte zulegen und kommt demnach auf knappe 39 % Marktanteil. Den Haupttreiber für dieses Wachstum sieht er in WooCommerce und dem aktuell starken Wachstum des eCommerce-Marketes.

So erfreulich das auf den ersten Blick klingt, so bedenklich finde ich persönlich den Blick auf andere Open-Source-CMS. Drupal und Joomla verlieren 0,2 bzw. 0.5 % im Vergleich zum Vorjahr und schreiben damit einen Trend fort, der sich schon seit längerem abzeichnet.

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