Privilegien checken

Seit einiger Zeit gehört Allie Nimmons zum Kreis der WordPress-Menschen, deren Artikel und Tweets ich genauer verfolge. Neben ihrer Spezialisierung auf Themen wie WordPress-Wartung und Barrierefreiheit berät Allie Unternehmen und setzt sich für mehr Diversität und Gleichberechtigung in Tech-Projekten ein.

Vor diesem Hintergrund wird ihr Beitrag „How to Be A WordPress Ally“ nur um so relevanter. In einem wirklich umfassenden Text widmet sie sich den Problemen rund um (fehlende) Privilegien bestimmter, marginalisierter Gruppen, betont die Wichtigkeit starker Verbündeter für diese Gruppen und erklärt, wie jeder und jede Einzelne von uns diese Rolle einnehmen kann.

Auch in Deutschland und Europa haben wir ein großes Verbesserungspotential im Hinblick auf Diversität. Die dreht sich schließlich nicht nur um Menschen verschiedener Hautfarbe und Herkunft, sondern auch um Geschlechter, sexuelle Identität und Präferenzen. Wer nicht genug Empathie aufbringen kann, all diese unterschiedlichen Stimmen in einer großen Community wie unserer willkommen zu heißen, sieht vielleicht wenigstens ein, dass jede dieser Stimmen eine ganz eigene Sichtweise und eigene Ansätze zur Problemlösung mit an den Tisch bringt. Für alle anderen gibt es Allies Text.

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Websites in Rente schicken

Nichts ist für die Ewigkeit gemacht. Das gilt wohl insbesondere auch für das Web. Und weil aktive Projekte nicht selten aufs Abstellgleis geraten, lohnt es sich, ein paar Gedanken auf das Nachleben der zugehörigen Websites zu verschwenden. Kirsten Schelper und Elisabeth Hölzl haben genau das getan und sich überlegt, welche Alternativen es zum schnöden Abschalten und endlosen Betreiben einer Website sonst noch gibt.

Ihre Lösung, die mit unterschiedlichen WordPress-Plugins recht einfach erreicht werden kann: ein statischer Export. Liegen nur noch statische HTML-Dateien einer Website vor, muss (praktisch) nichts mehr aktualisiert werden und die Angriffsfläche für Hacker und Wahrscheinlichkeit für Sicherheitslücken ist denkbar gering.

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Website-Zustand überprüfen

An die Vorzüge des Website-Zustand-Tools (im Englischen Site Health) erinnert Lucy Beer in einem aktuellen Beitrag. Darin führt sie vor allem neue WordPress-Anwenderinnen und -Anwender durch das Tool, weist auf dessen allgemeinen Funktionsumfang und gelegentliche Probleme hin.

Neben einer Reihe handlicher System-Diagnosen kommt Website-Zustand dabei im Übrigen mit einer Funktion daher, die in der Zusammenarbeit mit dem Kunden-Support von Plugin- oder Theme-Anbietern wirklich Zeit und Nerven sparen kann: mit wenigen Klicks lassen sich so alle relevanten Informationen über ein System mit dem Support teilen, ohne dass dieser mehrfach unnötig technische Details nachfragen muss oder direkt Zugang zum WordPress-Backend benötigt.

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