WordPress 5.4 veröffentlicht

Am letzten Dienstag wurde die neueste WordPress-Version 5.4 veröffentlicht. Über die Neuerungen habe ich in einem Artikel auf KrautPress.de im Detail berichtet. Für Anwenderinnen und Anwender werden kleine Neuerungen im Gutenberg-Editor am offensichtlichsten sein. So halten zum Beispiel zwei neue Blöcke Einzug, eine Breadcrumb-Navigation zur einfacheren Block-Auswahl wurde eingeführt und standardmäßig wird der Editor jetzt im Vollbild angezeigt.

Vor allem dieses Vollbildverhalten hat im Vorlauf der Veröffentlichung schon für größere Diskussionen gesorgt, reißt es alle Benutzer doch zunächst aus ihrem gewohnten Arbeitsablauf. Selbstverständlich gibt aber schon ein Plugin, das dieses neue Verhalten wieder entfernt.

KrautPress.de: Das bringt WordPress 5.4

Der Entwickler Jean-Baptiste Audras hat sich derweil die Zahlen zum neuesten Release genauer angesehen. Er stellt fest, dass 552 Personen Code für dieses WordPress-Release beigetragen haben und widmet sich im Folgenden einigen interessanten Analysen zu Arbeitgebern, Herkunftsländern und mehr.

WordPress 5.4 Core Contribution Statistics

Mehr oder weniger alltägliche Fehler

Es gibt einige sehr gängige Fehler im Umgang mit WordPress und einige, bei denen man sich dann doch etwas wundert. Über beide Kategorien haben wir beim letzten WP Meetup Stuttgart gesprochen. Das wäre hier erstmal nicht der Rede wert, hätten wir uns dafür nicht sehr (sehr) spontan Marc Nilius eingeladen.

Zusammen mit Marc haben wir einen Abend lang über schlechte Performance, volle Server, mehrfache Plugins und den Einsatz von Pagebuildern gesprochen. Im Anschluss hat Marc unsere „Ergebnisse“ verschriftlicht und in einen Blog-Beitrag gepackt, der vermutlich einfacher zu konsumieren ist, als der ebenfalls verfügbare Video Mitschnitt des Abends.

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Consent-API vorgeschlagen

In der letzten Woche wurde das neue und gleichzeitig extrem spannende Projekt der „Consent-API“ vorgeschlagen. Was fürchterlich technisch klingt, ist fürchterlich technisch, wäre für das WordPress-Projekt aber ein echter Fortschritt in Sachen Datenschutz.

Die Idee hinter dem Projekt ist, eine standardisierte und längst überfällige Schnittstelle in WordPress zu schaffen. Mit dieser könnten Entwicklerinnen und Entwickler interagieren, um zum Beispiel Tracking-Skripte, Cookies oder ähnliches abzulegen, die erst dann aus zuspielt würden, wenn Besucher der Seite explizit eingewilligt hätten.

Ähnliche, Consent-Manager genannten, Erweiterungen gibt es schon heute. Hier fehlt aber häufig die Möglichkeit, zuverlässig zu unterbinden, dass die betreffenden Skripte und Cookies erst eingesetzt werden, wenn der Besucher zugestimmt hat – einfach, weil die Kommunikation mit anderen Plugins schwierig ist.

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