Bevorzugte Sprachen angeben

Dank der Arbeit vieler freiwilliger Übersetzerinnen und Übersetzer können wir den WordPress-Core, Themes und Plugins heute in verschiedensten Sprachen nutzen. Die als sogenannte Sprachpakete bereitgestellten Übersetzungen können über die Admin-Oberfläche komfortabel für die ganze Seite und mittlerweile auch für einzelne (angemeldete) User ausgewählt werden.

Die bisherige Lösung hat aber einen entscheidenden Nachteil: ist eine Textstelle zum Beispiel in der schweizerischen Sprachversion nicht verfügbar, fällt das System auf die originalen englischsprachigen Texte zurück, statt etwa auf Deutsch.

In seinem Featured-Plugin Preferred Languages zeigt Pascal Birchler, wie sich ein sinnvoller Fallback auf andere verfügbare Sprachversionen umsetzen lässt. Featured-Plugins (auch: Featured-Projects) werden genutzt, um Funktionen zu testen, die eines Tages in WordPress integriert werden könnten.

Preferred Languages kann direkt über das Plugin-Verzeichnis installiert werden. Wer Pascal bei der Weiterentwicklung des Plugins helfen möchte, findet das Projekt darüber hinaus auf Github.

Dateiveränderungen mit WP CLI überprüfen

WP CLI, das praktische WordPress Kommandozeilen-Tool versteht sich schon seit einiger Zeit auf das Überprüfen von Datei-Checksummen des WordPress-Cores. Mit einem einzelnen Kommando lässt sich so überprüfen, ob Systemdateien verändert oder entfernt wurden.
Checksummen können als eine Art Fingerabdruck verstanden werden, der alle Inhalte des WordPress-Code (oder anderer Komponenten) umfasst. Wird ein einziges Zeichen irgendwo im Core verändert, stimmen – zumindest in der Theorie – die Checksummen nicht mehr überein und ein Tool wie WP CLI kann Alarm schlagen.
Was für den Core im Moment schon funktioniert, will das Team jetzt auch für Plugins und Themes anbieten. Das Projekt steht aktuell noch am Anfang, wird allen WP-CLI-Nutzerinnen und -Nutzer aber einen großen Mehrwert bringen, wenn es fertiggestellt ist.

Weiterführende Informationen →

Plugins und Themes mit Symlinks in MAMP

Kirsten Schelper hat dieser Tage einen praktischen Tipp für alle Nutzer der lokalen Entwicklungsumgebung MAMP. Mit Hilfe von Symlinks müssen Plugins oder Themes so nur noch einmal zentral verwaltet werden. Wer etwa die gleichen Themes auf mehreren lokalen Instanzen einsetzt, spart durch Kirstens Vorschlag mittelfristig so viel Zeit bei manuellen Aktualisierungen, dass ein kleiner Ausflug ins Terminal mehr als gerechtfertigt erscheint.

Die einfache Anleitung in vier Schritten führt auch Einsteiger schnell zum gewünschten Ergebnis.

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