Gender-sensitive Sprachdatei für WordPress

Bei seiner Keynote für das WordCamp Frankfurt vergangenen Monat hat Caspar Hübinger ein Thema auf die Tagesordnung gebracht, dass außerhalb der WordPress-Community regelmäßig für hitzige Diskussionen sorgt: geschlechter-gerechte Sprache.

Hintergrund: Die deutsche Sprache verwendet in der Regel das generische Maskulinum, also die männliche Form. Diese männlich geprägte Sprache bildet nicht die Realität ab, in der rund die Hälfte der Menschen nun (zum Glück) keine Männer sind.

In seiner Keynote nimmt Caspar eine Abkürzung zum häufigen Ende derartiger Diskussionen: Frauen seien selbstverständlich auch mitgemeint heißt es dann nämlich oft. Caspar reicht das nicht, denn mitgemeint ist so gut wie garnicht gemeint. Doch weil wir ihn nicht dafür kennen, ein Problem anzusprechen und dann von der Bühne zu gehen, hat Caspar in Frankfurt gleich noch ein neues Projekt vorgestellt:

Das Plugin „Stringintelligenz" ersetzt die deutsche WordPress-Sprachdatei durch eine gender-sensitive Version. Besonders Augenmerk gilt dabei dem „Intelligenz“-Teil. Das Backend soll nach der Überarbeitung der Sprachdatei nämlich keine Wüste von „Benutzerinnen und Benutzern“ und „Administratorinnen und Administratoren“ werden. Stattdessen wird, wann immer möglich ein neutraler Begriff also „Rollen“ statt „Benutzer“ verwendet.

Das „Stringintelligenz“-Plugin ist ab sofort auf WordPress.org erhältlich und kann auf jedem WordPress 4.6 installiert werden. Rückmeldungen sind erwünscht und gehen in die weitere Arbeit ein. Erklärtes Ziel des Projekts ist es, in (hoffentlich) naher Zukunft die bisherige deutsche Sprachdatei zu ersetzen und die gender-sensitive Version zum Standard zu machen.

Eigene Pressmatic-Addons schreiben

Neben MAMP, XAMPP, Vagrant (und einigen anderen Lösungen) bietet sich Pressmatic seit geraumer Zeit dem interessierten Publikum als lokale Umgebung für WordPress (auf dem Mac) an.

Gegenüber den bisherigen Lösung bringt der in Electron geschriebene Neuzugang vor allem eine Verbesserung: eine leidlich dokumentierte API. Über diese Schnittstelle lässt sich die Funktionalität des Tools nach Belieben erweitern.

Die Kollegen von Delicious Brains haben sich in einem ausführlichen Tutorial einer ersten Erweiterung angenommen.

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Masonry-Layouts selbst umsetzen

Heiko Mamerow zeigt in seinem Artikel, wie sich Masonry-Layouts, bekannt durch Seiten wie etwa Pinterest, relativ einfach und ohne die Nutzung von Drittanbieter-Plugins umsetzen lassen.

Er führt dabei Schritt für Schritt durch die Einbindung der Masonry-Bibliothek und die Anpassungen an Design und Code, die für ein optimales Ergebnis nötig sind.

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Vor- und Nachteile von Popups

Brenda Barron hat sich für das Torque Magazin einen genaueren Blick auf Googles, vor einigen Wochen angekündigte Regeln bezüglich aufdringlicher Popup-Werbung geworfen.

Neben den technischen Aspekten geht Barron auch auf verschiedene Marketing- und Moral-Standpunkte ein.

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